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Volksschule Seiersberg
Haushamer Straße 5
8054 Seiersberg-Pirka
Kontrakt Telefonnummern
Öffnungszeiten
  • Frühaufsicht:
    07:00 - 07:35 Uhr
    Kostenpflichtig
  • Montag - Freitag:
    ab 07:35 Uhr
  • GTS:
    11:30 - 18:00 Uhr
    Kostenpflichtig

Hausordnung

Geordnetes Schulleben

  • Grüßen ist Höflichkeit und freut den anderen.
  • BITTE und DANKE sind unsere Zauberwörter.
  • Ich begegne allen Menschen im Schulhaus mit Respekt, Freundlichkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft.
  • Pünktlichkeit ist wichtig, damit wir gemeinsam beginnen können.
  • Wenn ich nicht in die Schule kommen kann, melden es meine Eltern am ersten Tag des Fernbleibens.
  • Im Schulhaus trage ich meine Hausschuhe.
  • Mit eigenem oder fremdem Eigentum gehe ich sorgfältig und verantwortungsbewusst um.
  • Für Dinge, die ich von zu Hause mitnehme bin ich selbst verantwortlich.
  • Ich bewege mich im Schulhaus langsam und leise: Laufen erhöht die Unfallgefahr!
  • Ich verhalte mich den anderen gegenüber so, wie ich es selbst gerne hätte.
  • Ich lasse mein Handy ausgeschaltet in der Schultasche.
  • Ich lasse meine Smartwatch in der Schultasche.
  • Wir lösen Konflikte ohne Gewalt.

Pause – Hofpause

  • Die Pause dient meiner Erholung.
  • Ich esse meine Jause in der Klasse oder im Hof.
  • Ich verwende die Pause, um auf das WC zu gehen. Ich halte es sauber und verwende es nicht als Aufenthaltsraum. Vor dem Verlassen wasche ich meine Hände.
  • Vor Beginn der Hofpause warte ich auf eine Aufsichtsperson.
  • Ich kenne und akzeptiere in der Hofpause den begrenzten Bereich.
  • Während der Hofpausenzeit gehe ich nur in dringenden Fällen in das Schulhaus. Vorher muss ich aber eine Lehrerin/einen Lehrer um Erlaubnis fragen.
  • Ich achte auf mich selbst und andere.
  • Ich erfreue mich an den Bäumen und Sträuchern und lasse sie in Ruhe wachsen.
  • Das Läuten beendet die Pause und ich setze mich ruhig auf meinen Platz.
  • Das Schulgebäude betrete ich erst ab 7.35 Uhr. Wenn ich vorher in die Schule komme, müssen mich meine Eltern zur Frühbetreuung anmelden.

Klassenräume – Aula – Gänge – Turnsaal

  • Wenn wir gemeinsam unseren Klassenraum verlassen, stellen wir uns ruhig in einer Zweierreihe an. Lärm auf den Gängen stört andere Kinder beim Lernen.
  • Ich halte meine Schulsachen, mein Bankfach, mein Eigentumsfach und meinen Arbeitsplatz in Ordnung. Auch in der Garderobe hat alles seinen Platz (Hausschuhe, Straßenschuhe, Gewand).
  • Fremdes Eigentum (Schule, Lehrer, Mitschüler) behandle ich sorgfältig.
  • Wir achten auf Müllvermeidung und richtige Mülltrennung.
  • Beim Turnunterricht nehme ich alle Schmuckstücke –auch Hängeorhrringe, Creolen und Fitness Tracker ab.
  • Ich fasse sowohl im Turn – als auch Schwimmunterricht meine langen Haare zu einem Zopf zusammen und fixiere diesen mit einer Spange oder einem Haargummi.
  • Ich weiß, dass ich daran denken soll, alle für die Hausaufgaben nötigen Dinge mitzunehmen, damit ich nach dem Unterricht nicht noch einmal in die Klasse gehen muss.
  • Den Kaffeeautomaten darf ich nicht benützen.

Auch die Eltern gehören dazu

  • Wenn ich krank bin, melden es meine Eltern schon am ersten Tag und tragen es auf der Entschuldigungsliste ein.
  • Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mitturnen kann, tragen es meine Eltern in das Elternheft ein.
  • Meine Eltern unterstützen mich dabei, meine Schulsachen in Ordnung, vollständig und sauber zu halten. Dinge, die ich aufgebraucht oder verloren habe (Klebstoff, Stifte, …) werden ersetzt.
  • Änderungen der Adresse oder Telefonnummern melden meine Eltern sofort.
  • Meine Eltern sind dafür verantwortlich, dass ich zur richtigen Zeit von zu Hause weggehe – nicht zu früh und nicht zu spät!
  • Meine Erziehung ist in erster Linie die Aufgabe meiner Eltern.
  • An normalen Schultagen sollten nur wir Kinder und unsere LehrerInnen im Schulhaus sein. Daher verabschiede ich mich im Garderobenbereich und werde auch von dort wieder abgeholt.
  • Auf dem Parkplatz gilt die Straßenverkehrsordnung. Das bedeutet, dass meine Eltern ihr Auto auf einen gekennzeichneten Parkplatz stellen müssen um mich aussteigen zu lassen. Auch bei Regen dürfen sie nicht bis knapp vor die Schultüre fahren. Außerdem müssen meine Eltern langsam fahren und dürfen nicht gegen die Einbahnregelung verstoßen.

Wir halten uns an Verträge

ich bemühe mich, die Hausordnung einzuhalten. Falls mir das nicht gelingt, ...

  • ... entschuldige ich mich.
  • ... überlege ich mir, wie ich einen absichtlich angerichteten Schaden oder Verunreinigungen wieder gut machen kann und bespreche meinen Vorschlag mit meiner Lehrerin/meinem Lehrer.
  • ... können meine Eltern zu einem Gespräch in die Schule bestellt werden.
  • ... kann ich von Veranstaltungen oder besinderen Ereignissen ausgeschlossen werden wenn ich durch mein Verhalten mich oder andere gefährde.
Hausordnung

Unser Leitbild

  • Anschaulicher und erlebnisorientierter Unterricht
  • Lernen mit allen Sinnen
  • Einsatz aktueller Unterrichtsformen
  • Individuelle Förderung jedes Kindes entsprechend seiner Fähigkeiten und Begabungen
  • Erziehung zu Toleranz, Fairness und Teamfähigkeit
  • Förderung der Kreativität
  • Respektvoller und freundlicher Umgang miteinander
  • Einhalten von Verhaltensvereinbarungen
  • Umwelterziehung
  • Gesundheitserziehung
  • Soziales lernen
  • Enge Zusammenarbeit der LehrerInnen, um bestmöglichen Unterricht für alle Kinder zu gewährleisten
  • Ganzheitliche und systematische Leseförderung
  • Computerunterstützten Unterricht
  • In der 1. bis 4. Schulstufe jeweils eine verschränkte Ganztagesklasse
  • Verschiedene unverbindliche Übungen (Bild. Gestalten, Englisch, Gesunde Ernährung, Darstellendes Spiel)
  • Schulchor
  • Tägliche Bewegungsangebote im Freien (großes Freigelände)
  • Nachmittagsbetreuung
  • Kooperation mit dem Schulsport- und dem Musikverein
  • Schulbibliothek
  • Freundlich gestaltete Klassenräume
  • Bestens ausgestattete Werkräume und Turnsäle
  • Liebevolle und kompetente Begleitung der Kinder und Eltern beim Übertritt vom KIndergarten in die Volksschule
  • Erhalten und Ausbauen der Freude und Lust am Lernen
  • Förderung von Lesemotivation, Lesefreude und Lesekompetenzen zum Erreichen einer stabilen Lesegewohnheit
  • Erreichen von Standards, um den Kindern den Übertritt in weiterführende Schulen zu erleichtern
  • Erlangen von Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit
  • Stärkung der Persönlichkeit und der sozialen Fähigkeiten des Kindes
Unser Leitbild

330

Schüler:innen

besuchen unsere Volksschule täglich


davon

212

auch am Nachmittag

Unsere Schule in Zahlen

15

Klassen

2

verschränkte Ganztages-klassen

8

Integrations-Klassen

SCHULE IN ZAHLEN
  • 1971

    Der Bau der Volksschule Seiersberg beginnt. Damit bekommt Seiersberg erstmals einen eigenen Volksschulstandort.

  • 1972

    Im Herbst startet der Schulbetrieb in den ersten fertiggestellten Klassenräumen.

  • 1973

    Die gesamte Schule samt Turnsaal wird fertiggestellt. Rund 100 Kinder besuchen damals zwölf Klassen.

  • 1992

    Die Volksschule wächst weiter und wird durch einen Zubau erweitert.

  • 2000/2001

    Mit 408 Kindern zählte die Volksschule Seiersberg zu den größten Volksschulen der Steiermark. Durch den Schulbau in der damals eingesprengelten und eigenständigen Gemeinde Pikra, der von der Gemeinde Seiersberg damals großzügig mitfinanziert wurde reduzierte sich die Anzahl auf unter 300 Schüler:innen

  • 2006

    Die Schule wird zur Ganztagsschule und entwickelt ihr Betreuungsangebot weiter.

  • 2010/2011

    Ein umfassender Um- und Zubau bringt neue Räume, eine Schulbibliothek, die Gemeindebibliothek und eine moderne Mehrzweckhalle.

  • 2012/13

    Die erste verschränkte Ganztagesklasse startet.

  • Heute

    Rund 330 Kinder lernen in 15 Klassen an der Volksschule Seiersberg. Mehr als 200 Kinder nutzen zusätzlich das vielfältige Ganztagesangebot.

Unsere Schule im Wandel der Zeit

Von den ersten Schulwegen bis zur modernen Volksschule

Bevor es in Seiersberg eine eigene Volksschule gab, mussten die Kinder der Gemeinde ihre Schulwege nach Graz-Puntigam, Graz-Straßgang oder Feldkirchen antreten. Mit dem Bau einer eigenen Schule begann Anfang der 1970er-Jahre ein neues Kapitel in der Bildungs- und Gemeindeentwicklung.

1971 – Der Startschuss

Im Jahr 1971 wurde unter dem damaligen Bürgermeister von Seiersberg, Alois Grundner, und dem Bürgermeister der Gemeinde Pirka, Arthur Hirschmugl, mit dem Bau der Volksschule Seiersberg begonnen. Planung und architektonische Leitung lagen bei der Architektengruppe Dipl.-Ing. Karl und Dipl.-Ing. Kohlberger. Bereits im Herbst 1972 konnte im westlichen Teil des Klassentraktes der reguläre Schulbetrieb aufgenommen werden.

1973 – Die Schule ist komplett

Mit Beginn des Schuljahres 1973 wurden auch die restlichen Klassenräume sowie der Turnsaal fertiggestellt und an den ersten Direktor der Volksschule Seiersberg, OSR Rudolf Wegscheider, übergeben. Damals bestand die Schule aus zwölf Klassen. Rund 100 Kinder besuchten zu dieser Zeit die Volksschule.

1985 bis 1987 – Ein Wechsel in der Schulleitung

1985 verstarb Direktor OSR Rudolf Wegscheider plötzlich und unerwartet auf dem Weg in seine geliebte Schule. In der Folge übernahm SR Ernestine Zinterl provisorisch die Leitung. Sie führte die Schule bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 1987. Im selben Jahr wurde OSR Eduard Dellinger zum neuen Leiter der Volksschule Seiersberg bestellt.

1992 – Die Schule wächst

Mit der steigenden Bevölkerungszahl wuchs auch die Volksschule. 1992 wurde unter Bürgermeister Willibald Tamm mit einem Erweiterungsbau begonnen. Planung und Leitung lagen bei Arch. Dipl.-Ing. Erich Schifko. Die folgenden Jahre waren von stark steigenden Schülerzahlen geprägt.

2000/2001 – Eine der größten Volksschulen der Steiermark

Im Schuljahr 2000/2001 wurden bereits 408 Kinder an der Volksschule Seiersberg unterrichtet. Damit zählte die Schule zu den größten Volksschulen der Steiermark.

Aufgrund dieser Entwicklung entschloss sich die Gemeinde Pirka zum Bau einer eigenen Volksschule.

Nach deren Eröffnung besuchten im Schuljahr 2001/2002 noch 292 Kinder die Volksschule Seiersberg.

2006 – Der nächste Entwicklungsschritt

Nach beinahe zwei Jahrzehnten als Schulleiter trat OSR Eduard Dellinger im Jahr 2006 in den Ruhestand.

Im Schuljahr 2006/07 übernahm VVL Sabine Baumgartner provisorisch die Leitung. Gleichzeitig wurde ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Schulstandortes gesetzt: Die Volksschule Seiersberg wurde zur Ganztagsschule (GTS).

Ab 2007 – Neue Leitung, neue Räume

Im Schuljahr 2007/08 wurde Maria Zingl-Kronberger zur Direktorin der Volksschule ernannt. Zwischen März 2010 und Februar 2011 folgte unter der Leitung des Architekturbüros Nussmüller ein umfassender Um- und Zubau.

Dabei entstanden unter anderem eine modern ausgestattete Schulbibliothek sowie neue Räumlichkeiten für die Gemeindebibliothek, die in das Schulgebäude einzog.

Darüber hinaus wurde etwas später die große KUSS-Halle errichtet. Sie wurde im Oktober 2011 feierlich eröffnet und wird seither sowohl als Turnhalle als auch für Veranstaltungen genutzt.

2012/13 – Start der verschränkten Ganztagesklasse

Mit dem Schuljahr 2012/13 wurde erstmals eine verschränkte Ganztagesklasse eingerichtet. Unterricht, Lernzeiten und Freizeitangebote wurden damit stärker über den gesamten Schultag verteilt.

Heute – ein lebendiger Bildungsstandort

Im Schuljahr 2026/27 besuchten rund 330 Kinder in 15 Klassen die Volksschule Seiersberg. Auch die Ganztagesbetreuung ist längst ein wesentlicher

Bestandteil des Schulalltags: Rund 212 Kinder nutzten das Angebot in drei verschränkten Ganztagesklassen sowie zusätzlich sechs Gruppen der ganztägigen Schulform an bis zu fünf Nachmittagen pro Woche.

Was 1972 mit den ersten Klassenräumen begann, hat sich über mehr als fünf Jahrzehnte zu einem modernen und lebendigen Schulstandort entwickelt – einem Ort des Lernens, der Begegnung und der Gemeinschaft.

CHRONIK

Festschrift

Die Festschrift nimmt die Leser mit auf eine abwechslungsreiche Zeitreise durch 50 Jahre Volksschule Seiersberg – von der Gründung und dem Schulbau Anfang der 1970er-Jahre bis zum Jubiläumsjahr 2022. Sie erzählt von wichtigen Meilensteinen, prägenden Persönlichkeiten, dem starken Wachstum der Schule, Umbauten und Modernisierungen sowie der Entwicklung von Unterricht, Sport und Ganztagsbetreuung.

Historische Aufnahmen, persönliche Erinnerungen und zahlreiche Geschichten aus dem Schulalltag zeigen, wie sich die Volksschule über fünf Jahrzehnte verändert hat und zugleich zu einem wichtigen Mittelpunkt für Generationen von Kindern und Familien wurde. Zeitweise war sie mit rund 430 Schülern sogar die damalig größte Volksschule der Steiermark. 

Ein Stück Seiersberger Schulgeschichte zum Nachlesen, Erinnern und Entdecken.